Nichts hält länger als ein Provisorium

[MediaWiki-announce] MediaWiki security update: 1.15.2

Bezug: [MediaWiki-announce] MediaWiki security update: 1.15.2

Es gibt nach Monaten mal wieder ein MiniUpdate für MediaWiki, genauer gesagt ein SecurityUpdate. Das Problem mit den extern einbinbaren Bildern via CSS Read more »

UUGRN-FIXME: VIM Workshop am 05.03.2010

Andreas Klein hat angekündigt am 5. März 2010 auf dem UUGRN-FIXME einen VIM-Workshop durchzuführen. Das könnte sich selbst für erfahrene vi(m)-User sicherlich noch lohnen. Announce auf der Mailingliste: Vim Workshop auf dem FixMe am 05.03.2010 from Andreas Klein on 2010-02-23 (UUGRN).

Have fun!

Raphael

RaumZeitLabor: Satzungsentwurf

Heute hat sich die AG Verein des RaumZeitLabors getroffen und den Satzungsentwurf für einen Verein ausgearbeitet und diskutiert. Es war durchaus sachlich und konstruktiv, an manchen Ecken vielleicht noch kontrovers. Das eine oder andere Detail werden wir vermutlich zur Gründungsversammlung nochmal diskutieren, etwa mit welcher Mehrheit der Mitgliederversammlung Satzungsänderungen beschlossen werden dürfen oder welche Fristen für die Einladung zur Mitgliederversammlung einzuhalten sind.

Zuvor gab es eine Diskussion darum, ob man einen Verein (“auf der Grünen Wiese”) neu gründen will oder NoName e.V. als bestehenden Verein (und wie ich heute gelernt habe: NoName e.V. <> CCC-HD … auch wenn beim CCC auf www.noname-ev.de als ChaosTreff Heidelberg verlinkt) als RaumZeitLabor e.V. (oder unter welchem Namen auch immer) umwidmen will. Davon abgesehen ob die AG Verein das gut findet oder nicht muss das in erster Linie die Mitgliederversammlung des  NoName e.V. beschließen, ob sie das will und durch vermutlich erhebliche Änderungen an ihrer Satzung dieses dann auch in die Tat umsetzt.

Ich persönlich gehöre dabei zu den Bedenkenträgern und denjenigen, die dabei ein gewisses Unwohlsein verspüren. Ich denke es wird für alle besser, wenn wir einen “altlasten-freien” Verein gründen für dieses Projekt, auch wenn es kurzfristig scheinbar mehr Aufwand bedeutet.

Gute Nacht!

RaumZeitLabor: Finanzierung, Organisation und Namensfindung

Beim gestrigen Diskussionsabend im RaumZeitLabor gab es neben vielen Abstimmungen im Wesentlichen zwei wichtige Abstimmungen: zum einen die künftige Organisationsform zum anderen der Name, den das Projekt zukünftig führen wird.

Ein Stimmungsbild hat ergeben, dass die meisten wohl einen offenen und gemeinnützig anerkannten Trägerverein für das Projekt haben wollen. Ob und in welcher Konstellation man dann noch eine gGmbH oder soetwas drumherum etabliert ist noch nicht entschieden und wäre ggf. zu einem späteren Zeitpunkt noch zu ergänzen. Die von mir favorisierte Neugründung eines Vereins aus einer pro-eingestellten Schnittmenge an Mitgliedern aller beteiligter Vereine steht dabei zur Diskussion (und es gibt schließlich Gute Gründe[tm] dafür), es gibt aber auch weitere Alternativen, die ohne eine echte Neugründung auskommen. Ob das allgemein Akzeptanz finden wird muss sich noch zeigen. Es wurde zu mindest beschlossen eine Arbeitsgruppe zu gründen, die alle Optionen zusammen fasst und entsprechend beschlussfähig ausarbeitet.

Die Abstimmung um einen Namen für das ganze Projekt war wie erwartet zwar emotional, aber nicht wirklich “emotional geladen”. Es gab mehrere Abstimmungsrunden, Alternativvorschläge, Meinungsbilder. Zum Schluss hatten sich RaumZeitLabor und Raum 404 herauskristalisiert, aber niemand hat sich getraut auch die letzte Abstimmung zu führen. Es wurde also nochmal viel für und wider diskutiert. Die Diskussion war sachlich geprägt und es wuren sehr viele Aspekte diskutiert wie “Der Name ist zu lang“, “muss man am Telefon buchstabieren“, “Domain ist nicht frei“, “s/Zeit/$whatever/“, “Außenwahrnehmung” etc. pp. Die Abstimung, ob man die Abstimmung vertagen möchte (zwecks Ausarbeitung neuer Vorschläge) ging negativ aus und so wurde es um ca. 22:20 Uhr herum letztendlich kurz und schmerzlos abgestimmt: RaumZeitLabor.

Mich persönlich freut diese Entscheidung, aber ich hätte auch damit leben können, wäre sie anders ausgegangen (und es stand ja zwischenzeitlich sehr knapp). Ich hoffe dass auch alle, die Raum 404 favorisiert haben mit der jetzigen Entscheidung gut leben und sich auch damit identifizieren/anfreunden können.

Wichtig ist, dass es jetzt gemeinsam weitergehen muss. Die nächsten großen Punkte in den kommenden Wochen sind der Mietvertrag und die Vorbereitung für die Vereinsgründung.

Das Allerwichtigste ist aber, dass das Projekt finanziell handlungsfähig werden muss! Derzeit ist oqlt e.V. Träger für das RaumZeitLabor und nimmt jegliche Spenden entgegen, frei oder zweckgebunden für das RaumZeitLabor. Für dauerhafte Sicherstellung der Finanzierung sind regelmäßige und dauerhafte Einnahmen sehr wichtig. Ich empfehle daher *ALLEN* einen Dauerauftrag einzurichten. Wieviel das sein kann, muss natürlich jeder für sich selbst wissen, aber ich werbe dafür, dass jeder zwischen 1% und 2% seines Nettoeinkommens dafür aufwenden sollte, das kommt dann für die meisten irgendwo zwischen 5€/Mnt und 30€/Mnt raus, natürlich darf es auch mehr sein.

Gute Nacht!

RaumZeitLabor: Hackerspace Rhein-Neckar – Großes Koordinierungstreffen & Diskussionsabend

Inte lädt alle ein zum Hackerspace Rhein-Neckar – Großes Koordinierungstreffen & Diskussionsabend am Sonntag, 14. Februar, ab 18 Uhr).

Die Tagesordnung

  1. Begrüßung
  2. Aktueller Stand der Arbeiten
  3. Finanzielles
  4. Organisationsform des Hackerspace
  5. Beschluss des Namens
  6. Sonstiges

Künftige Organisationsform?

Insbesondere die Diskussion um die Organisationsform für den Hackerspace halte ich für besonders wichtig und auch entscheidend für die Art und Weise, mit der künftig eine finanzielle aber auch organisatorische Handlungssicherheit für dieses Projekt geschaffen wird. Aktuell befindet sich der Hackerspace in der Verantwortung von oqlt e.V., diese haben aber von vorn herein klargestellt, dass sie das Konzept für andere Vereine und Mitglieder öffnen wollen. oqlt e.V. hat nur einfach den Anfang geschaffen und – so finde ich – ist das bisher ziemlich gut gelaufen!

Die Namensfindung – pro RaumZeitLabor

Der vermutlich emotionalere Teil ist natürlich der Name, den das Kind später einmal tragen soll. Denn klar ist, dass der Begriff RaumZeitLabor nicht von den jetzigen Initiatoren selbst stammt sondern auf eine frühere Initiative durch einzelne Mitglieder von UUGRN e.V. und NoName e.V. zurückgeht. Wir (die kleine Gruppe) hatten uns ja ursprünglich auf den Begriff “RaumLabor” verständigt, jedoch ist dieser Begriff bereits mehrfach durch Architekten etc. besetzt, sodass ich (persönlich) das Risiko nicht eingehen wollte hier Namens- oder Markenrechte zu verletzen. Mein Ersatzvorschlag war damals der Name RaumZeitLabor, um dem Marken- und Namensproblem aus dem Weg zu gehen (und außerdem eine freie Domain zu bekommen).

Das derzeitige Hackerspace-Projekt hat den Namen der ursprünglichen Initiative aus rein pragmatischen Gründen geerbt: unter der Domain raumzeitlabor.de hatte ich bereits ein Wiki und einen Mailman mit der Mailingliste eingerichtet und dieses kurzerhand beim ersten Besichtigungstermin als Plattform für alle weiteren Aktivitäten um den Hackerspace Mannheim herum angeboten. Es wurde allgemein akzeptiert, die Mailingliste wird seither sehr aktiv für die interne Organisation verwendet. Ebenso der Blog auf der Webseite und das Wiki.

Natürlich plädiere ich dafür, diesen Namen weiterhin zu verwenden, denn ich denke der Name drückt aus, worum es geht: Es soll Raum für Projekte geschaffen werden. Zur RaumZeit wurde es schlichtweg deswegen, weil ich zwecks Vermeidung einer Namenskollision eine zusätzliche Dimension zugefügt habe. Das Labor steht für alle technik-kreativen Aktivitäten, die der Raum anbieten soll, wie zum Beispiel das viel zitierte “Ätzbad für Platinen” oder weitere Möglichkeiten für den kreativen Umgang mit Technik. Das Labor findet sich auch – hier leider als Anglizismus – im Wiener MetaLab und es gibt viele andere Hackerspaces, die sich in irgendeiner Form “Labor” nennen, siehe z.B.

$ lynx -dump http://hackerspaces.org/wiki/List_of_Hacker_Spaces | grep -i “lab” | cut -c7- | grep ^http | grep -v hackerspaces.org | sort | uniq

Ich persönlich finde daher, dass der Begriff RaumZeitLabor sehr gut in dieses Schema passt!

Auf die häufig verwendete Silbe Hack verzichtet der Name ganz bewusst. Auch wenn jeder aufgeklärte Mensch der Neuzeit längst weiß, dass die Hacker nicht die Bösen sind, in der öffentlichen Wahrnehmung ist dieser Begriff viel zu negativ besetzt und wirkt darüber hinaus vielleicht sogar anziehend auf jene "Möchtegernhacker", die wir eigentlich als "ScriptKiddies" verspotten. RaumZeitLabor finde ich zudem geekiger. Es ist und bleibt in seiner Natur ein "Hackerspace", aber im Eigenname halte ich das einfach für ungeeignet.

Ich plädiere daher für die Beibehaltung des Interims-Namens und werde weiterhin aktiv dafür werben.

Der Name und die Domain

Außerdem nochmal der Hinweis, dass ich die Domain raumzeitlabor.de unentgeltlich an die Organisation übergeben werde, die sich diesen Namen selbst gibt (an dem ich außer vielleicht der Idee keine weiteren Ansprüche festmache) oder zu mindest das Projekt unter diesem Namen öffentlich laufen lässt unter der Maßgabe, dass diese Domain später nicht verkauft oder für (ausschließlich) fremde Projekte und Inhalte verwendet werden darf.

Ich biete außerdem an, die Domain und die bisherige Infrastruktur auch weiter auf meiner eigenen Infrastruktur zu betreiben solange kein eigener und besserer Ersatz geschaffen ist oder anderweitig seitens der neu geschaffenen Organisation der Wunsch aufkommt, dieses Projekt woanders zu hosten. Das Angebot gilt unbefristet solange ich das technisch leisten kann.

Sollte der Name RaumZeitLabor künftig nicht weiter verwendet werden, werde ich die Domain behalten und ggf. als Redirect auf die neue Projekthomepage mit den bisherigen Inhalten beibehalten, um broken Links zu vermeiden. Selbstverständlich würde ich den Umzug von Blog, Wiki und Mailman auf eine neue Domain und einen neuen Server aktiv unterstützen, denn ich will ja nicht, dass es kaputt geht!

Wir sehen uns hoffentlich alle sehr zahlreich am kommenden Sonntag, den 14. Februar in den neuen Räumen des RaumZeitLabors des noch zu benennenden HackerSpace in Mannheim.

Raphael
Updates: div. Formulierungen, Typos, Grammatik, Links Markup ...

RaumZeitLabor: Energie!

Im RaumZeitLabor geht es kräftig weiter, nicht nur dank der Helfer sondern auch durch die Sach/Geld-Spenden für das Projekt. Mehr dazu im Blog unter Es wird wohnlich und Energie!.

Finanzierung RaumZeitLabor

Die derzeitigen Betreiber des Mannheimer Hackerspaces (“RaumZeitLabor”) bitten um finanzielle Unterstützung in Form zweckgebundener Spenden. Jeder Beitrag ist willkommen und ich finde, dass man 1%-2% vom monatlichen Nettoeinkommen locker abdrücken kann.

Ich habe einen Dauerauftrag dafür eingerichtet und hoffe, dass mein Beitrag sinnvoll verwendet wird. Das Projekt entwickelt sich im Moment sehr vielversprechend.

Einfach mal hingehen und eine oder zwei Mate dort trinken.

Weiter so!
Raphael

OpenSolaris mit Hürden

Nein, die Installation hat dann doch gut funktioniert. Zuerst wollte ein geeigneter Zweitrechner aufgebaut sein.
Die passenden Teile (ein P4 Mainboard, 4GB RAM, modernes Netzteil) hatte ich ja schon im Sommer gekauft und teilweise verbaut. Dann kam erstmal ein Umzug dazwischen. Solche Dinge passieren halt.
Nachdem ich jetzt nach 6 Wochen durch Zufall (ich hatte es längt aufgegeben) in einer Schachtel die P4/3GHz CPU gefunden habe – die hatte ich schon vor >2 Jahren bei e-Bay geschossen – fehlte nur noch eines: die Spritze mit der Wärmeleitpaste. An die richtige Kiste im Keller erinnerte sich mein morsches Hirn heute im Laufe des Tages, sodass einem ersten Testlauf nichts im Wege stand.
Fast nichts, denn moderne Mainboards haben nur noch einen P-ATA Kanal und das ist einfach zu wenig für den großen Stapel P-ATA Platten, die hier noch so rumliegen. Egal, erstmal eine P-ATA genommen, die oben drauf lag, eingeschaltet, FreeBSD Bootloader. Perfekt.
Mit Hilfe des immerhin akuellen FreeBSD 7.2-p2 (Juni 2009) konnte ich dann das OpenSolaris-Image namens osol-dev-128a-x86.iso (oder so ähnlich) auf DVD brennen.
Und – im Gegensatz zu einem früheren Versuch im Frühsommer diesen Jahres – dieser Rechner findet die Gunst von OpenSolaris. Aber: OpenSolaris auf nur einer Platte? Endlich ZFS spielen?
In einer anderen Box hab ich dann noch 2 als “defekt” markierte S-ATA Platten gefunden, das alte RAID aus top.uugrn.org. Zum Spielen reichts, immerhin laufen beide Platten hoch und führen nicht zu nennenswerten Zugriffsproblemen – der RAID-Controller von top.uugrn.org hatte Anfang des Jahres eine der Platten noch als defekt aus dem RAID gehängt und die S.M.A.R.T-Werte sind verheerend.
Egal, für den Moment klappts mal so.
OpenSolaris ist installiert – übrigens komplett ohne irgendwelche Hürden – und dieser BlogPost entsteht mit dem mitgelieferten Firefox 3.5.5.

Linuxtag Rhein-Neckar — Das erste Treffen

Ich war heute auf dem Ersten Treffen zum Linuxtag Rhein-Neckar in Mannheim. Unter den 10 Anwesenden waren immerhin doch einige UUGRN-Mitglieder. Es war ein spannender, ideenreicher und konstruktiv-kreativer Abend. Danke vor allem aber an Monika, die den Abend perfekt vorbereitet hat und nahezu jedes Thema auf die Agenda gebracht hat. Super, danke! Read more »