Nichts hält länger als ein Provisorium

Linuxtag Rhein-Neckar — Das erste Treffen

Ich war heute auf dem Ersten Treffen zum Linuxtag Rhein-Neckar in Mannheim. Unter den 10 Anwesenden waren immerhin doch einige UUGRN-Mitglieder. Es war ein spannender, ideenreicher und konstruktiv-kreativer Abend. Danke vor allem aber an Monika, die den Abend perfekt vorbereitet hat und nahezu jedes Thema auf die Agenda gebracht hat. Super, danke!

About …

Worum es geht ist eigentlich schnell gesagt: Wir finden, dass die Metropolregion Rhein-Neckar ihren eigenen Linuxtag bekomen soll. Der Weg dahin ist noch weit, aber sicher nicht unerreichbar.

Zeit / Termin

Hier einen Konsens widerzugeben ist nicht einfach, weil es keine formalen Abstimmungen hab. Einig sind wir uns wohl, dass “Ende September 2010 plus minus vier Wochen” mal ein Wunschtermin ist, den sich wohl die meisten vorstellen können, also im Grunde in etwa einem Jahr. Aber das ist mal nicht mehr als eine Hausnummer, die von vielen Faktoren abhängen wird, die da sein werden:

  • Event-Location
  • Veranstalter

Veranstalter und Standort

Es gab wohl auch einen Konsens, dass ein Event mit dem Ziel 500 Besucher ansprechen zu können gründlich vorbereitet werden muss, dazu soll geprüft werden, ob sich als Veranstalter eine Firma oder ein Technologiepark oder eine andere Einrichtung anbieten könnte oder ob man das als gemeinnützigen Verein gründet, der das Projekt dann umsetzt und koodiniert, also auch finanziell. Idealerweise ist der Veranstalter selbst auch Sponsor für die Event-Location. Die Location soll in Mannheim liegen, das Konzept ist aber nicht auf Mannheim fixiert, d.h. grundsätzlich wären z.B. auch Ludwigshafen oder Heidelberg gute Standorte.

Charakter

Die Frage nach dem Charakter der Veranstaltung wurde sehr breit diskutiert. Es ist wohl jedem klar, dass so ein Event Geld kostet und dass man dazu Sponsoren braucht, die auf die ein oder andere Art und Weise sich auch mit ganz kommerziellen Interessen auf so ein Projekt einlassen werden. Und entsprechend auch eine Gegenleistung beanspruchen werden.

Mitwirkende

Ich sehe hier insgesamt folgende Zielgruppen für Mitwirkende

Community …
… Projekte (OpenSource, OpenContent, OpenMind, … ), jeweils vertreten durch Stände und/oder Referenten. Beispielweise allen voran natürlich die Communities und Firmen der “großen” Linux-Distributionen und Desktop-Environments, alternative (unixartige,offene) Betriebssysteme, aber auch beliebige OpenSource-Projekte im weitesten Sinne.
Referenten, die …
…im Auftrag ihres Arbeitgebers ein Produkt oder eine Technologie vortragen und vertreten, zum Beispiel Migrations-Success-Stories, …
Firmen, die …
… durch einen Messestand vertreten sind, d.h. Produkte, Dienstleistungen etc. präsentieren, zum Beispiel Consulting oder Appliances.
Firmen, die …
… speziell für das Besucherpublikum ein abgestimmtes Verkaufsangebot bereithalten, etwa Fachliteratur, Hardware, Gadgets, … also z.B. Computerläden aus der Region

Zielgruppe

Die Zielgruppe der Besucher ist entsprechend dem Angebot angepasst und umgekehrt. Ich nehme wohl nicht zuviel vorweg, dass Community, Linux, OpenSource den definitiven Focus haben soll und das im Rahmen von Vorträgen und Workshops laufen soll. Es soll aber nicht verheimlicht werden, dass Linux nicht nur Hippie-Blümchenwiese ist sondern auch handfestes Business. Linux und OpenSource hat eine hohe wirtschaftliche Bedeutung im Technologieumfeld. Und eben auch das gehört zum Charakter, den der Event IMHO passend repräsentieren sollte.

Next Steps

Monikas Notizzettel waren am Ende des Abends eng vollgeschrieben. Es geht in der nächsten Runde darum, diese ganzen Informationen, das Brainstorming in die passenden Kanäle zu leiten, zu bewerten, zu prüfen und zu priorisieren. Dabei wird das Wiki wohl intensiver genutzt werden.

Das kommende Treffen haben wir noch nicht vereinbart, wird aber wohl noch vor Weihnachten stattfinden. In welchem Rahmen, ob als Workshop-Wochenende / tagsüber oder wieder abends in einer Gaststätte ist noch nicht ganz raus.

Ressourcen

Alle Ankündigungen und Neuigkeiten findet man im Blog, bei
twitter/lxrn, im öffentlichen Projekt-Wiki oder auf der öffentlichen Mailingliste.

Man liest sich! Bestimmt!
Raphael

Postscriptum

Die Unix User Group Rhein-Neckar e.v. ist derzeit als Technologiesponsor im Projekt vertreten, d.h. stellt die Domain und den vServer (Jail) und unterstützt das Projekt so bei der Öffentlichkeitsarbeit und bei der internen Koordination. Die UUGRN tritt bewusst nicht als Veranstalter auf, da es in der Metropolregion Rhein-Neckar viele verschiedene kleine LUGs und Computerstammtische gibt, die eingeladen und angesprochen werden sollen. Der heutige Abend wurde von Leuten besucht, die aus den Gruppen und Vereinen Ubuntu-Users Mannheim, oqlt e.V., UUGRN e.V. und NoName e.V. kommen aber jeweils privat anwesend waren, d.h. nicht als Vertreter der jeweiligen Vereine gesprochen haben.

§108e

Was kostet ihr Abgeordneter – 108e

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