Nichts hält länger als ein Provisorium

OpenSolaris mit Hürden

Nein, die Installation hat dann doch gut funktioniert. Zuerst wollte ein geeigneter Zweitrechner aufgebaut sein.
Die passenden Teile (ein P4 Mainboard, 4GB RAM, modernes Netzteil) hatte ich ja schon im Sommer gekauft und teilweise verbaut. Dann kam erstmal ein Umzug dazwischen. Solche Dinge passieren halt.
Nachdem ich jetzt nach 6 Wochen durch Zufall (ich hatte es längt aufgegeben) in einer Schachtel die P4/3GHz CPU gefunden habe – die hatte ich schon vor >2 Jahren bei e-Bay geschossen – fehlte nur noch eines: die Spritze mit der Wärmeleitpaste. An die richtige Kiste im Keller erinnerte sich mein morsches Hirn heute im Laufe des Tages, sodass einem ersten Testlauf nichts im Wege stand.
Fast nichts, denn moderne Mainboards haben nur noch einen P-ATA Kanal und das ist einfach zu wenig für den großen Stapel P-ATA Platten, die hier noch so rumliegen. Egal, erstmal eine P-ATA genommen, die oben drauf lag, eingeschaltet, FreeBSD Bootloader. Perfekt.
Mit Hilfe des immerhin akuellen FreeBSD 7.2-p2 (Juni 2009) konnte ich dann das OpenSolaris-Image namens osol-dev-128a-x86.iso (oder so ähnlich) auf DVD brennen.
Und – im Gegensatz zu einem früheren Versuch im Frühsommer diesen Jahres – dieser Rechner findet die Gunst von OpenSolaris. Aber: OpenSolaris auf nur einer Platte? Endlich ZFS spielen?
In einer anderen Box hab ich dann noch 2 als “defekt” markierte S-ATA Platten gefunden, das alte RAID aus top.uugrn.org. Zum Spielen reichts, immerhin laufen beide Platten hoch und führen nicht zu nennenswerten Zugriffsproblemen – der RAID-Controller von top.uugrn.org hatte Anfang des Jahres eine der Platten noch als defekt aus dem RAID gehängt und die S.M.A.R.T-Werte sind verheerend.
Egal, für den Moment klappts mal so.
OpenSolaris ist installiert – übrigens komplett ohne irgendwelche Hürden – und dieser BlogPost entsteht mit dem mitgelieferten Firefox 3.5.5.

1 Comment to OpenSolaris mit Hürden

  1. 16. Dezember 2009 at 10:27 | Permalink

    Herzlichen Glückwunsch!