Beim gestrigen Diskussionsabend im RaumZeitLabor gab es neben vielen Abstimmungen im Wesentlichen zwei wichtige Abstimmungen: zum einen die künftige Organisationsform zum anderen der Name, den das Projekt zukünftig führen wird.
Ein Stimmungsbild hat ergeben, dass die meisten wohl einen offenen und gemeinnützig anerkannten Trägerverein für das Projekt haben wollen. Ob und in welcher Konstellation man dann noch eine gGmbH oder soetwas drumherum etabliert ist noch nicht entschieden und wäre ggf. zu einem späteren Zeitpunkt noch zu ergänzen. Die von mir favorisierte Neugründung eines Vereins aus einer pro-eingestellten Schnittmenge an Mitgliedern aller beteiligter Vereine steht dabei zur Diskussion (und es gibt schließlich Gute Gründe[tm] dafür), es gibt aber auch weitere Alternativen, die ohne eine echte Neugründung auskommen. Ob das allgemein Akzeptanz finden wird muss sich noch zeigen. Es wurde zu mindest beschlossen eine Arbeitsgruppe zu gründen, die alle Optionen zusammen fasst und entsprechend beschlussfähig ausarbeitet.
Die Abstimmung um einen Namen für das ganze Projekt war wie erwartet zwar emotional, aber nicht wirklich “emotional geladen”. Es gab mehrere Abstimmungsrunden, Alternativvorschläge, Meinungsbilder. Zum Schluss hatten sich RaumZeitLabor und Raum 404 herauskristalisiert, aber niemand hat sich getraut auch die letzte Abstimmung zu führen. Es wurde also nochmal viel für und wider diskutiert. Die Diskussion war sachlich geprägt und es wuren sehr viele Aspekte diskutiert wie “Der Name ist zu lang“, “muss man am Telefon buchstabieren“, “Domain ist nicht frei“, “s/Zeit/$whatever/“, “Außenwahrnehmung” etc. pp. Die Abstimung, ob man die Abstimmung vertagen möchte (zwecks Ausarbeitung neuer Vorschläge) ging negativ aus und so wurde es um ca. 22:20 Uhr herum letztendlich kurz und schmerzlos abgestimmt: RaumZeitLabor.
Mich persönlich freut diese Entscheidung, aber ich hätte auch damit leben können, wäre sie anders ausgegangen (und es stand ja zwischenzeitlich sehr knapp). Ich hoffe dass auch alle, die Raum 404 favorisiert haben mit der jetzigen Entscheidung gut leben und sich auch damit identifizieren/anfreunden können.
Wichtig ist, dass es jetzt gemeinsam weitergehen muss. Die nächsten großen Punkte in den kommenden Wochen sind der Mietvertrag und die Vorbereitung für die Vereinsgründung.
Das Allerwichtigste ist aber, dass das Projekt finanziell handlungsfähig werden muss! Derzeit ist oqlt e.V. Träger für das RaumZeitLabor und nimmt jegliche Spenden entgegen, frei oder zweckgebunden für das RaumZeitLabor. Für dauerhafte Sicherstellung der Finanzierung sind regelmäßige und dauerhafte Einnahmen sehr wichtig. Ich empfehle daher *ALLEN* einen Dauerauftrag einzurichten. Wieviel das sein kann, muss natürlich jeder für sich selbst wissen, aber ich werbe dafür, dass jeder zwischen 1% und 2% seines Nettoeinkommens dafür aufwenden sollte, das kommt dann für die meisten irgendwo zwischen 5€/Mnt und 30€/Mnt raus, natürlich darf es auch mehr sein.
Gute Nacht!
RabenBlog